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«Arpeggione» für Viola & Gitarre

Spektakulär intim erscheint sie in der Version für Viola und Gitarre: Schuberts zeitlose Arpeggione-Sonate, die 1824 für ein vom Wiener Geigen- und Gitarrenbauer Johann Georg Stauffer 1823 konzipiertes Instrument mit dem Namen «Guitarre d'amour» entstand.

Christian Hostettler (Gitarre) und Hugo Bollschweiler (Viola) präsentieren in ihrem zweiten GOYA-Programm Schuberts Geniestreich in dieser selten gehörten Besetzung, die klanglich dem zu Schuberts Zeit gebräuchlichen Hammerflügel bedeutend näher kommt als das moderne Klavier.

Johann Kaspar Mertz und seine virtuose «Fantasie hongroise» erinnern uns an einen vergessenen Schubert-Zeitgenossen und an die Hochblüte der romantischen Gitarrenmusik in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Ins abwechslungsreiche Programm reihen sich mit Anton Diabellis amüsant-unverfrorenem «Best of Beethoven»-Potpourri und Jarmil Burghausers klangsinnlich-raffinierter «Patero Zamyšleni»-Suite zwei weitere spannende Kammermusik-Raritäten.

Hugo Bollschweiler
Viola

Christian Hostettler
Gitarre